Portfolio Category: Aktion

  • Tag der Demokratie Schwerin

    Tag der Demokratie Schwerin

    Am Ostersamstag, 4. April 2026, war ich beim „Fest der Demokratie“ auf dem Schweriner Marktplatz dabei. Die Schweriner Omas gegen Rechts waren mit eigenem Stand vertreten — und das Fest bot zugleich die Gelegenheit zum Austausch mit Oma-Gruppen aus anderen Städten. Mit dabei waren auch die Omas aus Boizenburg und Lübeck.
    Der musikalische Höhepunkt: Über 30 Sängerinnen des Hamburger Chors OMAS UNITED waren von den Schweriner Omas eingeladen worden, das Fest mitzugestalten. Ein starkes Zeichen der Solidarität — Frauen aus dem ganzen Norden, die gemeinsam für Demokratie eintreten.
    Organisiert wurde das Fest von „Schwerin für Alle“ in Kooperation mit „Zusammen bewegen“, einem Zusammenschluss von Engagierten, Vereinen und Sozialverbänden aus Mecklenburg-Vorpommern.

  • Mahnwache Celle am Marktag

    Mahnwache Celle am Marktag

    OMAS GEGEN RECHTS Celle — Mahnwache am Markt

    Jeden Mittwoch um 11 Uhr, wenn in Celle Markttag ist, treffen sich die OMAS GEGEN RECHTS vor der Nordsee-Filiale am Markt — und singen. Eine Stunde lang. Mit Liedern, die sie selbst schreiben: auf die Zeit, auf die Lage, auf das, was gerade passiert. Laut, kreativ und unüberhörbar mitten im Alltagstreiben der Stadt.
    Was banal klingen könnte, ist in Wirklichkeit eine der beständigsten Formen des Widerstands — Woche für Woche, bei jedem Wetter, mit selbst gemachten Texten und viel Herzblut.

  • Demo gegen Lena Kotré, Berlin-Lichterfelde Ost, 25. März 2026

    Demo gegen Lena Kotré, Berlin-Lichterfelde Ost, 25. März 2026

    Demo gegen Lena Kotré, Berlin-Lichterfelde Ost

    Am 25. März war ich dabei, als die OMAS GEGEN RECHTS in Berlin-Lichterfelde Ost auf die Straße gingen — singend, trommelnd, marschierend. Direkt vor der sog. „Staatsreparatur“, beschützt von der Polizei. Ein Ort, von dem man annehmen darf, dass seine Besucher gewöhnlich lieber den Hintereingang nehmen.

    Anlass war ein Auftritt von Lena Kotré — AfD-Landtagsabgeordnete in Brandenburg, die vom Verfassungsschutz als Rechtsextremistin eingestuft wurde. Innerhalb der AfD gilt sie als radikale Ideologin des Konzepts der „Remigration“ — mit Forderungen, die einen deutlichen Bruch mit rechtsstaatlichen Prinzipien markieren, und vernetzt mit europaweiten extrem rechten Netzwerken.
    Die OMAS ließen das nicht unkommentiert.

  • Frauenstreik Berlin — 9. März 2026

    Frauenstreik Berlin — 9. März 2026

    Frauenstreik Berlin — 9. März 2026
    Am 9. März war ich dabei — beim globalen Frauenstreik in Berlin. Das Bündnis „Enough! Genug!“ hatte den Tag als schärferes Instrument in bedrohlichen Zeiten ausgerufen: Frauen legten ihre bezahlte und unbezahlte Arbeit nieder — global, weil Frauenrechte weltweit angegriffen werden. Der eigentliche Grund: Gewalt, finanzielle Abhängigkeit, Rassismus, fehlender Schutz und ein gesellschaftlicher Rechtsruck, der immer stärker wird.

    Die OMAS GEGEN RECHTS Berlin feierten mit ihrer AG Feminismus am Wittenbergplatz — mit Party, Picknick, Musik und Tanz. Unterstützt wurden sie von Handmaids Riot Berlin — Frauen in lila Umhängen und weißen Hauben, in Anlehnung an Margaret Atwoods „Der Report der Magd“, in dem Frauen jeder Selbstbestimmung beraubt sind. Ein Bild, das weltweit bei feministischen Protesten zum Symbol geworden ist. Weil die Dystopie keine ferne Fiktion mehr ist. Kontrast
    Und am Brandenburger Tor versammelten sich den ganzen Tag Frauen — zum Sitzen, Liegen, Tanzen, Schreien und Picknicken.

  • On Your Shoulders“ Performance

    On Your Shoulders“ Performance

    „On Your Shoulders“ Performance
    Ich durfte die Probe zu „On Your Shoulders“ begleiten — und was ich dort gesehen habe, war wirklich beeindruckend. Leider konnte ich nicht bei der Aufführung selbst am 8. März im Schauspielhaus Graz dabei sein.
    Hier dafür der Link zum Youtube Video

    „On Your Shoulders“ ist eine gemeinsame Produktion von Akrosphäre, F8 und den OMAS GEGEN RECHTS Steiermark, unter der künstlerischen Leitung von Christine Teichmann — die für das Projekt für den Grazer Frauenpreis nominiert wurde. Drei Generationen schaffen gemeinsam ein Bild, das den weitergetragenen Kampf um Frauenrechte sichtbar macht: Wir stehen auf den Schultern derer, die vor uns gekämpft haben — von der Suffragetten-Bewegung über Simone de Beauvoir bis zu Johanna Dohnal. Nicht nur die Älteren tragen die Jungen — auch die Jungen stützen die Alten. Im Austausch zwischen den Generationen entsteht ein eindrucksstarkes Bild gegenseitiger Unterstützung. Denn der Kampf ist nicht abgeschlossen: Es gilt noch viel umzusetzen — und Erreichtes zu verteidigen.

  • Mahnwache Weltzeituhr

    Mahnwache Weltzeituhr

    OMAS-GEGEN-RECHTS-BERLIN 3.0 — An der Weltzeituhr

    Die OMAS-GEGEN-RECHTS-BERLIN 3.0 treffen sich jeden 1. Freitag im Monat von 15 bis 16 Uhr an der Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz — um mit interessierten Menschen über aktuelle politische Themen zu diskutieren. Mit dabei: ein Glücksrad und das Grundgesetz.
    Ihr zentrales Anliegen sind die PRÜF-Demos — Demonstrationen mit einer einzigen Forderung: Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft werden, sollen vom Bundesverfassungsgericht geprüft werden. → pruef-demos.de

  • Mahnwachen vor dem Grazer Landtag

    Mahnwachen vor dem Grazer Landtag

    Mahnwachen vor dem Grazer Landtag
    In meiner Heimatstadt Graz begleite ich die Omas gegen Rechts Steiermark bei ihren Mahnwachen vor dem Landhaus in der Herrengasse — bei jeder Landtagssitzung stehen sie dort, singen, sprechen mit Passantinnen und Passanten, machen auf die aktuelle Lage aufmerksam. Und dann gehen sie hinein — um den Sitzungen beizuwohnen und einfach da zu sein. Aufpassen.
    Im steirischen Landtag tagt gerade die FPÖ unter Landeshauptmann Mario Kunasek — zum ersten Mal in der Geschichte der Zweiten Republik steht damit ein FPÖ-Politiker an der Spitze der Steiermark. Die Folgen sind spürbar: Die neue Landesregierung kürzt im Sozial- und Kulturbereich, betroffen sind Integrationsprogramme, Gewaltschutz und Beratungsangebote. Auch das Kulturbudget 2026 wurde deutlich gekürzt — und Landeshauptmann Kunasek kündigte an, die ORF-Landesabgabe ab 2027 abzuschaffen, eine wichtige Finanzierungsquelle für die Kultur.
    Die steirischen Omas hatten 2025 hochgerechnet jede Woche eine Aktion — weil, wie sie selbst sagen, leider sehr viel zu tun ist.