Frauenstreik Berlin — 9. März 2026
Am 9. März war ich dabei — beim globalen Frauenstreik in Berlin. Das Bündnis „Enough! Genug!“ hatte den Tag als schärferes Instrument in bedrohlichen Zeiten ausgerufen: Frauen legten ihre bezahlte und unbezahlte Arbeit nieder — global, weil Frauenrechte weltweit angegriffen werden. Der eigentliche Grund: Gewalt, finanzielle Abhängigkeit, Rassismus, fehlender Schutz und ein gesellschaftlicher Rechtsruck, der immer stärker wird.
Die OMAS GEGEN RECHTS Berlin feierten mit ihrer AG Feminismus am Wittenbergplatz — mit Party, Picknick, Musik und Tanz. Unterstützt wurden sie von Handmaids Riot Berlin — Frauen in lila Umhängen und weißen Hauben, in Anlehnung an Margaret Atwoods „Der Report der Magd“, in dem Frauen jeder Selbstbestimmung beraubt sind. Ein Bild, das weltweit bei feministischen Protesten zum Symbol geworden ist. Weil die Dystopie keine ferne Fiktion mehr ist. Kontrast
Und am Brandenburger Tor versammelten sich den ganzen Tag Frauen — zum Sitzen, Liegen, Tanzen, Schreien und Picknicken.